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Feuerschutz bei Tresoren

Was Feuerschutzklassen wirklich bedeuten – und worauf es bei Papier & Datenträgern ankommt.

Zertifizierter Feuerschutz macht den Unterschied

Von einem „feuerfesten Tresor“ spricht man erst dann, wenn der Feuerschutz geprüft und zertifiziert wurde. Die Dauer des Schutzes (z. B. 60 Minuten) beschreibt, wie lange ein Tresor Hitze, Brandgasen und Spritzwasser standhält – abhängig davon, ob Papier oder Datenträger geschützt werden sollen.

UL-Test (für Papier)

Der UL-Test ist eine etablierte Prüfmethode für feuergeschützte Tresore für Papier. Dabei wird der Tresor eine Stunde hoher Hitze ausgesetzt – entscheidend ist, dass die Innentemperatur im Inneren im sicheren Bereich bleibt.

LFS 60 P (EN 15659)

LFS 60 P nach EN 15659 beschreibt einen geprüften Feuerschutz für Papier über 60 Minuten. Der Tresor wird dabei unter realitätsnahen Bedingungen im Spezialfeuerofen getestet und entsprechend zertifiziert.

ETL – Fire Testing 60 Minuten (für Datenträger)

ETL Fire Testing prüft den Feuerschutz speziell für Datenträger wie USB-Sticks, DVDs oder externe Festplatten. Ziel ist, dass die Innentemperatur auch bei hoher Brandlast über 60 Minuten in einem sicheren Bereich bleibt.

S60 P – 60 Minuten Feuerschutz für Papier

S60 P steht für 60 Minuten geprüften Feuerschutz für Papier bei besonders hoher Temperaturbelastung. Zusätzlich werden Belastungen wie Feuerstoß und Sturzprüfung berücksichtigt – für Schutz auch unter Extrembedingungen.

S60 DIS – 60 Minuten Feuerschutz für Datenträger

S60 DIS ist auf Datenträger ausgelegt und schützt Inhalte, die empfindlicher auf Temperatur reagieren als Papier. Neben dem Hitzetest werden auch Feuerstoß und Sturzprüfung berücksichtigt, um ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

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