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Wertgegenstände sicher aufbewahren: Die 10 häufigsten Fehler österreichischer Haushalte – und wie man sie vermeidet

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Viele Österreicherinnen und Österreicher unterschätzen, wie schnell Wertgegenstände in den falschen Händen landen können. Ob Einbruch, Wohnungsbrand, Wasserschaden oder einfach Unachtsamkeit – die Folgen sind oft dramatisch. Besonders Dokumente, Bargeld, Schmuck und Datenträger sind gefährdet.

In diesem Artikel zeigen wir die 10 häufigsten Fehler, die österreichische Haushalte bei der Aufbewahrung ihrer Wertsachen machen. Jeder Fehler basiert auf typischen Szenarien aus Städten wie Wien, Graz, Linz oder Salzburg, aber auch aus ländlichen Regionen wie der Steiermark oder Tirol.

Dieser Leitfaden hilft dabei, Risiken zu erkennen und zu vermeiden – damit Ihre Wertgegenstände sicher geschützt bleiben.

2. Fehler 1: Wertgegenstände offen oder leicht zugänglich aufbewahren

Viele Menschen in Österreich lagern Bargeld, Schmuck oder wichtige Dokumente in Schubladen, Kästen oder unter dem Bett. Einbrecher kennen diese Verstecke seit Jahrzehnten.

Warum das problematisch ist:

  • Einbrecher durchsuchen kleine Räume in unter 5 Minuten
  • Offene Lagerung erleichtert Diebstahl
  • Versicherung zahlt oft nicht ohne Tresor

Empfehlung:

Alles, was einen materiellen oder emotionalen Wert hat, gehört in einen geprüften Tresor – idealerweise mit Sicherheitsklasse EN 0 oder EN 1.

3. Fehler 2: Ungeeignete Verstecke in der Wohnung

Typische „Verstecke“ wie Gefrierschrank, Bücherregal, Sofa, Kasten oder Matratze sind längst bekannt. Auch Dosentresore oder Wandverstecke bieten kaum Schutz.

Besser:

  • Versteckter Standort + verankerter Tresor
  • Kombination aus physischem Schutz und Diskretion

4. Fehler 3: Keine Verwendung eines geprüften Tresors

Billigtresore aus Baumärkten ohne Zertifikat sind ein großes Risiko. In Österreich akzeptiert kaum eine Versicherung solche Modelle.

Wichtig ist:

  • EU-Norm EN 1143-1
  • Widerstandsgrad 0–6
  • Geprüfte Schlösser nach EN 1300

5. Fehler 4: Falsche Tresorgröße oder falsche Tresorart

Viele kaufen zu kleine Tresore, die nach wenigen Monaten nicht mehr ausreichen.
Dazu kommt: Nicht jeder Tresor ist für jeden Zweck gemacht.

Beispiele:

  • Dokumente: Feuerschutztresor
  • Schmuck & Bargeld: Wertschutzschrank
  • Waffen: gesetzlich vorgeschriebener Waffenschrank

6. Fehler 5: Tresor nicht richtig verankert

Einer der gefährlichsten Fehler: Ein nicht verankerter Tresor kann einfach mitgenommen werden – besonders unter 300 kg.

Empfehlung:

  • Verankerung im Betonboden oder tragender Wand
  • Bei Altbauwohnungen Bodenanker bevorzugen
  • Montage durch Fachpersonal

7. Fehler 6: Elektronikschlösser ohne Sicherheitszertifikat

Moderne elektronische Schlösser sind praktisch – aber nur, wenn sie geprüft sind.
Billigschlösser aus Fernost öffnen sich in Sekunden mit Magnet, Draht oder Softwaretools.

Achten Sie auf:

  • Zertifizierung nach EN 1300
  • Gehärtete Elektronik
  • Manipulationswarnsysteme

8. Fehler 7: Keine Dokumentation von Wertsachen

Im Schadensfall benötigen Versicherungen in Österreich Nachweise. Ohne Belege wird es schwierig.

Checkliste:

  • Fotos aller Wertgegenstände
  • Seriennummern von Geräten
  • Kaufbelege, Echtheitszertifikate
  • Inventarliste im Tresor

9. Fehler 8: Keine Berücksichtigung des Feuerschutzes

Feuer ist eine unterschätzte Gefahr. Besonders in Altbauwohnungen in Wien oder Graz können Brände sich schnell ausbreiten.

Feuerschutz ist Pflicht für:

  • Pässe & Urkunden
  • Verträge & Unterlagen
  • Datenträger
  • Fotos & Wertpapiere

10. Fehler 9: Unzureichende Versicherung in Österreich

Viele Haushalte sind unterversichert oder verlassen sich auf die Haushaltsversicherung, ohne Limits zu kennen.

Zu beachten:

  • Versicherungssumme anpassen
  • Tresor-Klassen beachten
  • Wertsteigerung von Schmuck berücksichtigen

11. Fehler 10: Fehlende Wartung & mangelnde Sicherheitsroutine

Sicherheitsmaßnahmen funktionieren nur, wenn sie regelmäßig kontrolliert werden.

Wichtige Routinen:

  • Batteriestand elektronischer Schlösser prüfen
  • Tresormechanik kontrollieren
  • Verankerung jährlich überprüfen
  • Zugangsrechte aktualisieren (Gewerbe)

12. 6q: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur sicheren Aufbewahrung

Wie viel sollte man in einem Tresor lagern?

Alle Wertgegenstände, die bei Verlust nicht ersetzbar sind oder emotional wichtig sind.

Welche Tresorgröße ist ideal?

Mindestens 30–40 % größer als der aktuelle Bedarf.

Wie erkenne ich einen guten Tresor?

An EU-Normen wie EN 1143-1 und geprüften Schlössern nach EN 1300.

Wann lohnt sich ein Feuerschutztresor?

Sobald Dokumente oder Datenträger im Spiel sind.

Wie sicher sind elektronische Schlösser?

Sehr sicher – solange sie zertifiziert sind und korrekt gewartet werden.

13. Schnell-Checkliste für österreichische Haushalte

✓ Habe ich meine Wertgegenstände dokumentiert?

✓ Habe ich ein geprüftes Sicherheitsbehältnis?

✓ Ist mein Tresor verankert?

✓ Ist meine Versicherungssumme ausreichend?

✓ Sind wichtige Dokumente feuerfest gelagert?

✓ Überprüfe ich regelmäßig die Funktionen?

Wer diese Punkte erfüllt, erhöht seine Sicherheit zuhause deutlich – egal ob in Wien, Graz, Linz, Salzburg oder am Land.

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